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Endlich: Ein Bürgerhaus für Gemünden
Bürgerhaus in Gemünden
Einweihung des Gemeindehauses in Gemünden
Eröffnung wurde vom 25. bis 27. April gefeiert
Viele Jahre gab es in dem Hunsrückort kein Gemeindehaus. Stolz und froh ist Gemünden deshalb, dass es nun einen zentralen
Platz für Feiern, Tagungen und gesellige Veranstaltungen gibt.
Im Jahr 2005 begannen die Planungen für das neue Gebäude. Vielfältig und zweckmäßig sollte es sein und dennoch ein kleines
Schmuckstück werden. Und das ist der Gemeinde auch gelungen.
„Die Leute, die das neue Haus bisher gesehen haben, waren alle perplex“, berichtet Ortsbürgermeister Dieter Kaiser stolz.
Entstanden ist ein geräumiger komplex mit besonderer Atmosphäre. Ein Saal mit rund 230 Quadratmetern bietet ab sofort Platz
für Veranstaltungen aller Art, Platz für Auftritte bietet die Bühne mit 62 Quadratmetern. Hell und ansprechend wurde auch das
Foyer gestaltet. Ein separater Sitzungsraum steht für Tagungen und ähnliches bereit. Künftig soll hier eine moderne
Technik-Anlage für Komfort und schnelle Datenübertragung via DSL sorgen.
Auch eine Küche trägt zur gehobenen Ausstattung des neuen Gemeindehauses bei.
Fast genau ein Jahr hat der Bau gedauert. Am 29. April 2008 rückten die ersten Arbeiter und Bagger an. Seitdem haben
Handwerker und Architekt Hand in Hand gearbeitet, um das Projekt möglichst zeitnah zu verwirklichen. Die Kosten von rund
1,1 Millionen Euro konnten eingehalten werden.
Finanziert wurde das Objekt unter anderem mit einem Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz.
Ganz im Gemeinschaftssinn konnten die Bewohner von Gemünden den Namen des neuen Treffpunktes mitbestimmen. Jeder Haushalt
erhielt einen zettel mit Namensvorschlägen. Dann wurde zusammengerechnet, welcher Vorschlag favorisiert wird und der
Gemeinderat machte den Namen bei einer Sitzung amtlich.
So darf sich das Haus ab sofort Bürgerhaus nennen.
Quelle: Hunsrücker Wochenspiegel, Ausgabe Woche 17, Mittwoch, 23. April 2008
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